Sunrise


Leistungsorientiertes Leben

Ich leb, ich leb, ich glaub es kaum

Und kann es noch kaum fassen

Man lebt so einfach, ob im Traum

Und fängt an sich zu hassen

 

Ich leb, ich kleb, die bunten Blätter

Über meines eigen ich

Ich schreib zu oft in große Letter

Doch dabei vergess ich mich

 

Ich träum, ich säum zu viele Tage

Wieder viel zu sehr im trott

Des Geistes einzig echte Plage

Ist leider mein Gedankenschrott

 

Der Kampf, der Krampf, das ewig starke

Um der Leistung hoher Kunst

Verstecke mich vor andrer Marke

Verstecke mich vor andrer Gunst

 

Jetzt mach und lach doch nicht andauernd

Schweigen kannst du noch im Grab

Du Mitleid meiner Selbst bedauernd

Lass mich gehn, ich geb dich ab

 

Doch Wünsche, einig fester Traum

Kann nur das Selbst entfachen

Nur wenn man aufhört nicht zu traun

Kann man es wirklich machen

 

Ich geb nich, heb mich wieder auf

Aus depressiven Ecken

Ich sammel Kraft zum Lebenslauf

Ich schaffs bis zum verrecken

23.3.08 03:27


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Die Chance

Es fährt es fährt ein Wagen

Noch fährt er nur für sich

Er fährt jedoch seit Tagen

Doch fährt er ohne mich

 

Auf stillen einsam Wegen

Zumal ich nie getraut

Hoffnung nie aufgegeben

Ihm traurig nachgeschaut

 

Ich wollt ich säß herinnen

Und wüßt wohin er fährt

Kann jetzt nur noch erspinnen

Niemals wird es geklärt

12.3.08 18:36


Verblasst

Nun ist sie weg doch ich bin hier

Das ist als wär es immer

Der liebenden glorreichen Schimmer

Entfernt sich weg von mir

 

Doch Zweifel brauch ich keine haben

Mach das Leben selber schwer

Und wünschte mir zu oft zu sehr

Das Eine, konnts nicht tragen

 

Bin allein auf weiter Flur

Doch von viel zuviel umgeben

Ich wünsche mir kein andres Leben

Wünsche mir vergessen nur

 

12.3.08 18:19


lesbar

unter oder zwischen keinen

weiß ich zuoft nicht wolang

viele doch zu wenig Zeilen

begleiten mich doch niemals lang 

11.3.08 19:48


Mitten im Wind

Leise pfeift der Wind ein Ton

Ich seh ihn nicht, doch hör ihn schon

Verweil zumal, nur schneller Schritte

Führt er mich in seine Mitte

 

Angelangt, voll Angst gebangt

Erreiche ich und geh entlang

Der Zweifel nimmt mich an die Hand

Und zeigt mir Hoffnung und ich stand

 

ganz allein, doch nicht verlassen

dacht daran mich selbst zu hassen

doch die Liebe stark genug

die mich fort auf Händen trug

 

Seltsam diese Zweigefühl

Ich in meinem Geiste wühl

Finde etwas, spürbar kühl

Ist es auch nur Selbstkalkül

 

Der Tag des Anfangs den ich mied

Wurd Tag für Tag zum Seelenschmied

Und hoffentlich nur wohl gesonnen

Hab ich Sinn für mich gewonnen

 

Denn mein Ziel ist klar gesteckt

Die Wut muss weg, und Kraft ich steck

In Wege die mir Heilung bringen

Aufpassen und nicht Abbringen

 

Darum bleib, so stark ich kann

Und steh ich auch vor Mauern dann

Geh ich mit großen starken Schritten

In des Windes wahre Mitten

3.7.05 00:20


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